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Die SG Flensburg-Handewitt musste sich in der Handball-Bundesliga nach einem 37:37 (20:17)-Unentschieden gegen den VfL Gummersbach mit einer Punkteteilung zufriedengeben und verlor damit an Boden auf Spitzenreiter SC Magdeburg.
Dramatische Schlussphase besiegelte das Remis. Beim Stand von 37:36 für Flensburg, 15 Sekunden vor Schluss, scheiterte Marco Grgic (mit 13 Treffern bester Werfer der Partie) mit einem Wurf am Pfosten. Im Gegenzug gelang Tilen Kodrin der Ausgleichstreffer zum 37:37. SG-Rückraumspieler Simon Pytlick kritisierte nach dem Spiel die Defensive seiner Mannschaft: „In der Abwehr hatten wir viele Probleme.“
Flensburg verliert Anschluss zur Spitze. Die Gastgeber konnten ihre dominante Leistung aus dem ersten Durchgang nicht in die zweite Hälfte übertragen. In der Tabelle hat das Team von Trainer Ales Pajovic nun vier Minuspunkte mehr als der SC Magdeburg auf dem Konto. Die SG Flensburg-Handewitt tritt kommende Woche in der European League gegen Irun und in der Liga beim TBV Lemgo Lippe an.
In der ersten Halbzeit dominierte Flensburg, angetrieben von einer starken Anfangsleistung von Torhüter Kevin Möller, Kent Robin Tönnesen (drei Treffer in Folge) und dem überragenden Marco Grgic, der bis zur Pause neun Tore erzielte. Die SG führte zwischenzeitlich mit fünf Toren (14:9, 15. Min) und ging mit einer 20:17-Führung in die Kabine. Gummersbach reagierte früh mit einem Torwartwechsel von Bertram Obling auf Dominik Kuzmanovic.
Gummersbach gleicht nach Wiederanpfiff aus. Nach der Pause kam Gummersbach stark zurück und glich binnen neun Minuten zum 23:23 aus. Kuzmanovic entwickelte sich zum wichtigen Rückhalt. Die SG tat sich gegen die nun aggressivere VfL-Deckung schwer. Obwohl Domen Novak die SG mit einem sehenswerten Treffer zum 28:27 (45. Min) in Führung hielt, blieb die Partie eng (32:32). Zwar gelang Ellidi Snaer Vidarsson kurzzeitig die erste Gummersbacher Führung seit der Anfangsphase (34:33, 53.), doch Flensburg konterte und führte 90 Sekunden vor dem Ende mit 37:35, bevor das Unglück in den letzten Sekunden zum finalen 37:37 führte.
(Endstand: Flensburg 37 – Gummersbach 37. Beste Werfer: Grgic (13) für Flensburg, Köster (7) für Gummersbach. Zuschauer: 6.300.)
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