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Tausende Airbus-Flugzeuge der A320-Reihe benötigten weltweit ein dringendes Software-Update. Betroffen waren rund 6.000 Maschinen. Grund war ein Software-Problem, bei dem intensive Sonneneinstrahlung Daten beschädigen könnte, die essenziell für die Flugsteuerung, insbesondere die Höhenkontrolle, sind.
Die europäische Flugsicherheitsagentur EASA ordnete umgehend an, dass betroffene Maschinen nachzurüsten sind. Das Problem geht auf einen Zwischenfall in den USA zurück, bei dem ein A320 über Florida in einen extremen Sinkflug geriet.
Die Nachrüstung wurde zügig umgesetzt: Nach Angaben des französischen Verkehrsministeriums erhielten über 5.000 der rund 6.000 betroffenen Flugzeuge das Update bereits bis Samstagvormittag. In einigen Fällen ist neben dem Software-Update auch ein Hardware-Austausch notwendig. Nur etwa hundert A320-Maschinen müssen längerfristig am Boden bleiben. Die Beeinträchtigungen im Passagierverkehr sind insgesamt gering. Die EASA gestattete Überführungsflüge ohne Passagiere zu den Wartungsstandorten.
Die Lufthansa meldete, dass der Großteil der Updates in der Nacht und am Samstagvormittag abgeschlossen werden konnte. Der Konzern schloss zwar einzelne Verspätungen nicht aus, konnte aber Flugstreichungen vermeiden. Die A320-Reihe ist mit über 11.000 Maschinen die erfolgreichste Flugzeug-Serie der Welt, deren Produktion größtenteils vom Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder gesteuert wird.
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