
Foto/Quelle: NDR – Zur Originalseite
KI-Zusammenfassung / Den Originaltext vom NDR finden Sie hier
Handball-Bundesligist THW Kiel hat im Titelkampf einen wichtigen Punkt liegen gelassen und kam in der physisch geführten Partie in der Werner-Aßmann-Halle in Eisenach nicht über ein 27:27 (14:12) hinaus. Damit hat der Rekordmeister bereits sieben Minuspunkte auf dem Konto.
Die Thüringer wurden für ihren Kampf belohnt, während Kiel im Angriff inkonsequent agierte und eine Wurfquote von nur 56 Prozent aufwies. Entscheidend war die Leistung von Eisenachs Torwart Matija Spikic, der mit 16 Paraden glänzte und zum Mann des Spiels wurde. Bester Werfer der Partie war der Kieler Lukas Zerbe mit sieben Toren (davon vier per Siebenmeter). Für Eisenach trafen Felix Aellen (5/3 Siebenmeter) und Vincent Büchner (5) am häufigsten.
Trotz einer Zwei-Tore-Führung zur Pause (14:12) geriet der THW in der zweiten Hälfte in Schwierigkeiten und lag nach 44 Minuten mit 17:20 zurück. Nachdem Kiels Elias Ellefsen á Skipagøtu lange Zeit unter seinen Möglichkeiten blieb, übernahm Domagoj Duvnjak Verantwortung und führte die Schleswig-Holsteiner durch gute Entscheidungen und viel Einsatz zurück ins Spiel.
Fünf Minuten vor dem Ende stand es unentschieden (26:26). Im Hexenkessel von Eisenach bot sich Duvnjak 50 Sekunden vor Schluss beim Stand von 27:27 die Chance zur Führung, doch Spikic parierte. Nachdem Eisenach den letzten Angriff vertändelte, vereitelte Spikic den möglichen Siegtreffer in der letzten Sekunde durch seine 16. Parade erneut gegen Duvnjak. THW-Torwart Andreas Wolff kommentierte: „Wir haben hier nicht gut genug gespielt, um zwei Punkte mitzunehmen.“
Für den THW geht es am Dienstag (20:45 Uhr) in der European League mit dem Heimspiel gegen Montpellier HB weiter, wo der Gruppensieg das Ziel ist. Das nächste Ligaspiel ist am 10. Dezember (19:00 Uhr) zu Hause gegen Stuttgart angesetzt.
Tore: Kiel: Zerbe (7/4), Skipagötu (6), Duvnjak (3), Reinkind (3), Johansson (3), Jacobsen (2), Laube (2), Wolff (1). Eisenach: Aellen (5/3), Büchner (5), Joelsson (4), Antonijevic (4), Seitz (3), Walz (2), Ende (2), Meyer (1), Kurch (1). Die Partie verfolgten 2.850 Zuschauer.
KI-Zusammenfassung / Den Originaltext vom NDR finden Sie hier
