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Am Sonntag wurde in Kiel-Gaarden-Ost eine 500 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Entschärfung verlief schneller als erwartet und war nach nur etwa einer halben Stunde abgeschlossen. Die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes hatten aufgrund des stark deformierten Zustands des Blindgängers eine aufwendige Trennung des Zünders mittels Wasserschneidanlage erwartet. Entgegen dieser Prognose konnte der Kopfzünder mit Übertragungsladung jedoch manuell und ohne technische Hilfe entfernt werden, was die Zeitersparnis ermöglichte.
Die Evakuierung der 6.900 Anwohner im Stadtteil dauerte hingegen länger als geplant. Trotz der Sperrfrist um 10 Uhr hielten sich auch zwei Stunden später noch Personen im Sperrgebiet auf. Dies führte zu einer Verzögerung des Entschärfungsbeginns um 2,5 Stunden. Die Feuerwehr musste das Sperrgebiet zusätzlich mit einer Drohne absuchen. Rund 300 Betroffene nutzten die Ersatzunterkunft in der Hans-Christian-Andersen-Stadtteilschule. Die Bombe war bereits am Mittwoch bei Bauarbeiten auf dem Uni-Gelände der Technischen Fakultät entdeckt worden. Während des Einsatzes war die Werftstraße zwischen Ziegelstraße und Gaardener Ring gesperrt, der Ostring blieb jedoch in beide Richtungen befahrbar.
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