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Die Hamburger CDU fordert die Wiedereinführung eines geschlossenen Heims für kriminelle Kinder und Jugendliche. Über diesen entsprechenden Antrag soll die Bürgerschaft im Dezember entscheiden.
CDU-Bürgerschaftsabgeordneter Richard Seelmaecker bemängelt eine Betreuungslücke bei jungen Intensivtätern. Als Beispiele nannte er einen elfjährigen Serieneinbrecher und einen gewalttätigen 14-Jährigen, die mangels anderer gesicherter Orte – da sie zu jung für das Gefängnis waren – rund um die Uhr von der Polizei bewacht werden mussten.
Die CDU und die Deutsche Polizeigewerkschaft werfen dem rot-grünen Senat vor, das Thema jahrelang zu verschleppen. Zwar ist in Groß Borstel eine neue Einrichtung zur Intensivbetreuung zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie geplant. Seelmaecker kritisiert jedoch, dass diese geplante Einrichtung keine gesicherte Unterbringung für Intensivtäter vorsehen wird.
Hamburg besitzt seit 2013 keine gesicherte Unterbringung mehr. Das zuvor existierende eigene geschlossene Heim in der Feuerbergstraße wurde bereits 2008 nach nur fünf Jahren geschlossen, nachdem ein Untersuchungsausschuss Ausbrüche, pädagogische Fehler und Vorwürfe des Medikamentenmissbrauchs aufgearbeitet hatte. Anschließend wurden Hamburger Jugendliche in die Haasenburg-Heime in Brandenburg verlegt, die ihrerseits 2013 aufgrund von Misshandlungsvorwürfen geschlossen wurden.
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