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Heute findet in Kiel-Gaarden-Ost die Entschärfung einer 500 Kilogramm schweren, amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg statt. Rund 6.900 Anwohner müssen das dicht bebaute Sperrgebiet bis spätestens 10 Uhr verlassen. Die Polizei hat angekündigt, dass die Entschärfung aufgrund des Zustands des Blindgängers länger als üblich dauern könnte.
Der Sprengkörper, der in einem dicht bebauten Gebiet gefunden wurde, ist stark deformiert. Der Kampfmittelräumdienst muss daher den Kopfzünder vor Ort mithilfe einer Wasserschneidanlage vom Bombenkörper trennen. Dieses Verfahren gilt laut Polizei als besonders anspruchsvoll.
Evakuierungszone und Verkehrsregelungen
Alle Bewohner innerhalb des Sperrbereichs müssen diesen bis 10 Uhr verlassen. Erst nach vollständiger Räumung beginnen die Fachkräfte mit der Entschärfung. Die Stadt Kiel empfiehlt, sich auf eine mehrstündige Abwesenheit einzustellen und wichtige Dinge wie Medikamente und Verpflegung mitzunehmen.
Betroffen von Verkehrssperrungen ist insbesondere die Werftstraße zwischen Ziegelstraße und Gaardener Ring, während der Ostring weiterhin befahrbar bleibt.
Als Ersatzaufenthaltsort steht ab 9 Uhr die Hans-Christian-Andersen-Stadtteilschule (Stoschstraße 24–26) zur Verfügung. Wer krank, gehbehindert oder bettlägerig ist, kann Unterstützung über das Servicetelefon der Berufsfeuerwehr Kiel unter (0431) 59 05 555 anfordern. Für Menschen mit Hörbehinderung steht die E-Mail-Adresse ordnungsamt@kiel.de zur Verfügung.
Wichtige Sicherheitshinweise
Die Stadt rät dringend dazu, Nachbarn zu informieren, auf Radiodurchsagen zu achten und die Fenster beim Verlassen der Wohnung auf Kipp zu stellen. Wer sich weigert, den Sperrbereich zu verlassen, riskiert eine polizeiliche Zwangsräumung, deren Kosten vom Verweigerer selbst getragen werden müssen.
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