Orientierung in großen Skigebieten

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Ski amadé hat 760 Pistenkilometer - da kann man schon mal den Überblick verlieren. Eine App hilft bei der Wegfindung. Foto: Ski amadé

Der Trend geht zu immer größeren Skigebieten. Da fällt die Orientierung nicht ganz leicht. Mit diesen fünf Tipps behalten Skifahrer und Snowboarder den Überblick:

1. Gute Vorbereitung:

«Man sollte schon daheim einen Blick auf die Homepage des Skigebiets werfen oder sich die App herunterladen», rät Andreas König vom Deutschen Skiverband. Spätestens an der Talstation wartet dann ein Pistenplan, der in die Jackentasche gehört.

2. Markante Punkte sichten:

Das hilft vor allem bei Schlechtwetter. «Gute Orientierungspunkte sind markante Bergstationen oder Hütten», sagt Reinhard Wieser vom Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau Bergbahnen. Auch Berggipfel oder Restaurants sind gute Orientierungshilfen.

3. Auf die Schilder achten:

An fast allen Bergstationen gibt es Panoramatafeln. Sie zeigen die Pisten inklusive Schwierigkeitsgrad und Nummer. «Darauf ist auch vermerkt, welche Pisten geöffnet sind und welche Lifte fahren», sagt König. Entlang der Pisten sind in regelmäßigen Abständen Schilder aufgestellt, die den Wintersportlern zeigen, dass sie weiterhin auf dem richtigen Weg sind.

4. Die Zeit realistisch einteilen:

«So lange man zu einem Ziel gebraucht hat, braucht
man auch wieder zurück», gibt König als Orientierung. Mindestens. Besser ist es sogar, einen größeren Zeitpuffer einzuplanen – denn Lifte können voll sein, und das Wetter kann sich verschlechtern.

5. Rechtzeitig Bescheid geben:

Wenn man merkt, dass man es nicht rechtzeitig zum benötigten Lift schafft, sollte man bei nächster Gelegenheit mit dem Liftpersonal Kontakt aufnehmen, rät König. „Die können den Verantwortlichen am nächsten Lift Bescheid geben.“