Tag des offenen Denkmals

Unter dem Motto « Macht und Pracht » findet vom 8.-10. September in Hamburg der Tag des offenen Denkmals statt.

Der Speicher am Kaufhauskanal von 1827, ist Hamburgs ältester Großspeicher.
Der Speicher am Kaufhauskanal von 1827, ist Hamburgs ältester Großspeicher. Foto: Richard Stoehr

In diesem Jahr werden wieder mehr als 140 Denkmäler ihre Türen öffnen.

So hat man an diesem Wochenende die Möglichkeit, Gebäude wie z.B. den Kutterhafen Finkenwerder, die ehemalige Zwangsarbeiterbaracke in Fuhlsbüttel und das alte Altonaer Kinderkrankenhaus zu besichtigen. Oder man schaut sich die denkmalgeschützten Grindelhochhäuser einmal genauer an, genießt nach dem Rundgang, bei Kaffee und Kuchen den himmlischen Ausblick auf der Dachterrasse.

Aber auch die verschiedensten Veranstaltungen wie Führungen, Vorträge, Feste,
Performances und Familienprogramme werden viele Besucher in die Baudenkmäler der Hansestadt locken, die oftmals nicht öffentlich zugänglich sind und nur an diesen Tagen geöffnet haben. Der beliebte Barkassen-Shuttle nach Harburg wird am Sonntag zwischen Sandtorhöft/Kehrwiederspitze und dem Harburger Binnenhafen angeboten.
Historische Busse laden zu Fahrten quer durch Hamburg ein. Treffpunkt ist U-Bahn Borgweg. Die kleinen Besucher können neben den Denkmälern tierische Bewohner kennenlernen, basteln, mit Gold, Flitter und Flimmer sticken, das kleine Hafenpatent machen und ihr Wissen bei Rallyes unter Beweis stellen. Mehr Infos und das vollständige Programm auch unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag.

Von 1946–56 wurden am Grindel die ersten Wohn-Hochhäuser Deutschlands erbaut.
Von 1946–56 wurden am Grindel die ersten Wohn-Hochhäuser Deutschlands erbaut. Foto: Katrin Neuhauser