Pflegefachkräfte werden händeringend gesucht

Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels fehlt in vielen Pflegeberufen Personal. Foto: Angelika Warmuth/dpa/dpa-mag

Wer ausgebildeter Pfleger ist, hat auf dem Arbeitsmarkt derzeit sehr gute Chancen. Laut Friedhelm Fiedler vom Arbeitgeberverband Pflege fehlen derzeit 30 000 Fachkräfte. Das habe aber nichts damit zu tun, dass niemand in die Pflege wolle. Die Auszubildendenzahlen in der Altenpflege stiegen seit ein paar Jahren an. Der Fachkräftemangel zeige sich angesichts des demografischen Wandels aber in einer ganz anderen Schärfe, erläutert Prof. Gertrud Hundenborn vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung.

Die gute Nachricht für Jugendliche ist, dass sie im Pflegebereich gesucht sind. «Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind in der Alten- und Krankenpflege gut», sagte Andrea Kiefer vom Deutschen Bundesverband für Pflegeberufe. Etwas anders sehe es in der Kinderkrankenpflege aus. Dort gebe es vielerorts nach wie vor mehr Bewerber als Ausbildungsplätze.

Bisher gibt es in der Pflege die drei Ausbildungsberufe Kinderkrankenpflege, Krankenpflege und Altenpflege. In der Diskussion ist derzeit, dass die Pflegeberufe künftig vereinheitlicht werden könnten.