Sechs Polizeiautos in Hamburg ausgebrannt

Frontansicht eines Löschfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Wieder Brandanschlag auf Polizeiautos in Hamburg: Sechs Polizeitransporter sind in der Nacht zum Montag in Hamburg ausgebrannt. Die Einsatzwagen standen auf dem Parkplatz einer Polizeidienststelle im Stadtteil Eimsbüttel. Es werde untersucht, ob es sich mit Blick auf den bevorstehenden G20-Gipfel um eine politisch motivierte Brandstiftung handele, hieß es bei der Polizei.

Die Schadenssumme konnte ein Sprecher am frühen Montagmorgen noch nicht nennen. Menschen wurden nicht verletzt.

Erst am 17. März war ein zum Schutz von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) abgestellter Mannschaftswagen der Polizei in Altona-Altstadt völlig ausgebrannt. Kurz zuvor war bereits im Stadtteil Winterhude ein Wagen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Flammen aufgegangen.

Im Internet hatten sich Unbekannte anonym unter der Überschrift «In Hamburg sagt man tschüss – auch zu Bullenkarren» zu den Anschlägen bekannt. Der Staatsschutz ermittelt.

Anfang Juli treffen sich in Hamburg beim G20-Gipfel Staats- und Regierungschefs aus Industrie- und Schwellenländern.