Glitzer und Glamour bei der Langen Nacht der Museen

800 Veranstaltungen, 54 Museen, 1 Nacht

Brucerius Kunst-Forum wird zur langen Nacht der Museen angestrahlt. Foto: Museumsdienst Hamburg / Mario Sturm

Die 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg funkelt! Am 22. April 2017 laden 54 große und kleine Häuser getreu dem diesjährigen Motto „Wir präsentieren Stars & Sternchen“, Nachtschwärmer* dazu ein, Museumsstars für sich zu entdecken. Der bewährte Busshuttle ab Deichtorplatz sowie Alsterdampfer, Elbbarkassen und StadtRad-Leihräder bringen die Besucher von 18 bis 2 Uhr immer sicher ans Ziel. Ab sofort kann man sich seine persönliche Museumsroute aus 800 Veranstaltungen auf www.langenachtdermuseen-hamburg.de zusammenstellen: Das vielfältige Programm reicht von Kuratorenführungen, szenischen Lesungen und technischen Darbietungen über Mitmachaktionen, Tanz- und TheaterPerformances bis hin zu Live-Musik und Filmen.

„Ausstellen“ bzw. „präsentieren“ ist eine Kernaufgabe von Museen, die die Häuser glänzend beherrschen: Ins rechte Licht gerückt, glitzern und funkeln Objekte auch an den entlegensten Orten – es gilt nur, sie am Museumsfirmament zu entdecken: Vom 150-jährigen Tafelklavier von Johannes Brahms im KomponistenQuartier über ein paar Tröpfchen Dimethyldicarbonat im Deutschen Zusatzstoffmuseum, den 70er-Jahre-Dienstkäfer im Polizeimuseum bis hin zu seltenen Druckmaschinen und Spindelpressen im Museum der Arbeit in Barmbek. Hin – und auch zurück – mit dem Alsterdampfer kann die ganze Familie hier siebdrucken, Zauberstäbe oder Kreisel drechseln und unter freiem Himmel trommeln. Experimentierfreudige lachen die Frühjahrsmüdigkeit weg in Lachyoga-Sessions unter meterhohen Gänseblumen im Gut Karlshöhe. Der sinnlichen Erfahrbarkeit der Schönheit und der venezianischen Malerei widmet sich die Hamburger Kunsthalle: Im neuen Werner-OttoSaal kann man Klavierstücken von Haydn, Scarlatti und Ravel sowie der bekannten Popmusikerin Lùisa lauschen. Liebhaber des maritimen Lebensstils geben ihr Bestes beim Shanty-Karaoke im Hafenmuseum oder klettern wie in den Wanten am 8,50 Meter hohen Kletterturm – und wer es lieber etwas bodenständig hat, der knotet an Deck der RICKMER RICKMERS Seemannsknoten.

Die Rickmer Rickmers bei Nacht. Foto: Museumsdienst Hamburg / Mario Sturm

Das Hamburger Schulmuseum auf St. Pauli ist wieder mit dabei und zum ersten Mal die Hamburger Unterwelten e.V. mit dem sogenannten Atombunker unter dem Hauptbahnhof. Für die begehrten Führungen unter der Erde müssen sich Interessierte vorab anmelden. Das fremdsprachige Angebot in allen Häusern der Langen Nacht wurde weiter ausgebaut: Es finden Führungen auf Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Arabisch, Türkisch und auch in Dt. Gebärdensprache statt. Die Eintrittskarten kosten EUR 15,-/10,-.